Klettersteig- der Outdoor-Trend dieses Sommers

Klettersteige erleben einen Boom. Jahr für Jahr entstehen alleine in den Alpen etwa 50 neue Eisenwege. Dabei reicht der Schwierigkeitsgrad vom einfachen gesicherten Pfad bis hin zu hochalpinen Routen. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eröffnen vertikale Wanderwege für (fast) jeden: fitte Senioren, ebenso wie abenteuerlustige Familien mit Kindern oder ambitionierte Bergsportler. Voraussetzung sind körperliche Fitness, Schwindelfreiheit und die richtige Ausrüstung

Was ist ein Klettersteig?

Klettersteige, auch "Via Ferrata" (ital., Eisenweg) genannt, sind eine Art Zwischenstufe zwischen dem normalen Bergwandern und dem Freiklettern (bei dem man sich weglos den Fels hochklimmt). Der Klettersteig ist ein öffentlich angelegter und - im Gegensatz zu vielen Freikletter-Routen - fest definierter Weg, um ein gestecktes Ziel (oftmals den Gipfel) zu erreichen. Dieser Weg kann - wie hier auf unserem Bild - ein schmaler Pfad sein, kann aber auch über steile Abgründe führen. Er ist im Bedarfsfall ausreichend gesichert, z.B. durch Eisentritte oder Trittmöglichkeiten im Fels. Des weiteren befindet sich meist eine Seilsicherung (Stahlseil, Kette o.ä.) am Fels, an der man sich sichern kann. Das Klettersteig-Gehen hat somit nichts mit dem Freiklettern zu tun, obwohl es gerne in die selbe Schublade geworfen wird.

Welche Ausrüstung brauche ich für die Begehung eines Klettersteigs

Bergschuh

Brüst- oder Hüftgurt (Als zentrale Einheit zur Befestigung des Klettesteig-Sets)

Klettersteig-Set (Dient der Sicherung am Stahlseil. Mit 2 Karabinern)

Klettersteig-Handschuhe (Speziell verstärkte Handschuhe)

Klettersteig-Helm (Schutz gegen Sturz und Steinschlag)